Die Entwickler der SystemRescueCD, einer Live-CD-Distribution spezialisiert auf die Rettung nicht mehr startender Betriebssysteme, haben Version 1.1.0 freigegeben.
Die auf Gentoo basierende SystemRescueCd 1.1.0 wurde um Entwicklerwerkzeuge wie gcc, make und Gentoo-Tools wie emerge und equery ergänzt, so dass es ab jetzt möglich ist, eigene Pakete mit Hilfe von Gentoo-Kommandos zu installieren. Auch die ressourcenschonende Entwicklungsumgebung geany ist dabei. Die neue SystemRescueCd unterstützt mit speakup Geräte für blinde Anwender und Backing-Store-Loopback-Dateisysteme, welche es erlauben, Änderungen über einen Neustart hinweg zu retten. Zudem enthält sie neue Treiber für Realtek-Netzwerkkarten.
Die SystemRescueCD kommt mit vier Kernels. Zwei davon sind Standardkernel, welche die meisten Treiber als Module laden, zwei sind alternative Kernel mit eingebauten Treibern. Beide Kernel-Varianten sind für 32- und 64-Bit-Plattformen verfügbar. Ein neues Tutorial erklärt, wie sich eigene Kernels mit der SystemRescueCd verwenden lassen.
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Quelle: http://www.pro-linux.de/news/2008/13162.html
















