Das Release-Team von FreeBSD hat die offizielle Version von FreeBSD 7.1 veröffentlicht.

Die Release-Notes für FreeBSD 7.1 geben die wichtigsten Änderungen an. Der Kernel-Debugger ddb erhielt Verbesserungen, die ihm ein Aufzeichnen und Abspeichern von Ausgaben ermöglichen sowie einfache Skripte erlauben. Kernel-Dumps können in einem neuen Textdump-Format geschrieben werden. Der in FreeBSD 7.0 eingeführte ULE-Scheduler wurde zum Standard auf amd64 und i386.

Von Solaris wurde das DTrace-Framework zur Nutzung im Kernel importiert. Der Client für den NFS Lock Manager (NLM) wurde erneuert.

Eine Änderung im Bootloader ermöglicht nun, FreeBSD von USB-Geräten zu booten. Mit dem GPT-Bootloader kann man ferner von einer Festplatte mit GPT-Label booten. Die USB-Unterstützung wurde mit neuen Treibern für die PCMCIA-Smartcard-Leser Omnikey CardMan 4040 und die seriellen Adapter mit Silicon Laboratories CP2101/CP2102-Chips erweitert. Letztere stammen von OpenBSD.

Der Treiber für Adaptec AdvancedRAID kann nun mit Partitionen über 2 TB umgehen und der Highpoint-Treiber wurde aktualisiert. Neu, aber nicht aktiviert ist ein Treiber für Ethernet-Adapter von Atheros. Einige weitere Treiber wurden erweitert. Einige grundlegende Tools erhielten neue Optionen. Einige andere mitgelieferte Programme, die nicht direkt zum System gehören, wurden aktualisiert, darunter AMD, awk, BIND, bzip2, CVS, hostapd, ncurses, NTP, OpenPAM, OpenSSH, tzdata und wpa_supplicant.

Quelle: http://www.pro-linux.de/news/2009/13641.html


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